Wie „grün“ kann ein Onlineshop eigentlich sein?

Mir reicht’s. Ich will weg vom Plastik – oder zumindest den Konsum stark reduzieren. Das gilt auch für meinen Müll. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema. Ich habe dazu tausend Tipps gelesen und einiges ausprobiert – mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Ich möchte das aber nicht nur für meine eigenen vier Wände, auch mein eigenes kleines Unternehmen soll nachhaltig organisiert sein. Der Plan: Müll reduzieren, wiederverwerten und wenn nichts mehr geht, recyceln.

Schritt #1 – Ich verwende ausschließlich umweltfreundliche Materialien

 

Wie nachhaltig eine Tasche sein kann, habe ich bereits in diesem Beitrag beschrieben. Für meine Taschen und Accessoires nutze ich am liebsten pflanzlich gegerbtes Leder, GOTS-zertifizierte Bio-Baumwolle und recycelte Reißverschlüsse. All diese Bestandteile sind theoretisch sogar kompostierbar.

Aber auch für alle anderen Bereiche suche ich nachhaltige Materialien. Rechnungen und Flyer drucke ich zum Beispiel ausschließlich auf Recyclingpapier.

Schritt #2 – Ressourcen schonen

 

Erst nach Eingang deiner Bestellung nähe ich eine Tasche oder ein Accessoire für dich. Zum einen mache ich das aus Respekt vor dem Material, zum anderen kann ich dadurch noch besser auf deine individuellen Wünsche eingehen.

Jetzt ist Leder nicht als nachhaltigstes Material bekannt, denn für die Gerbung braucht es Unmengen Wasser. Unser Lieferant garantiert aber, dass das Abwasser noch direkt in der Gerberei geklärt wird und dem Kreislauf wieder zugeführt wird. Ebenso sind die meisten Stoffe, die für den Prozess der Herstellung unseres Leders verwendet werden, pflanzlicher Natur. Umweltschädliche Stoffe kommen gar nicht zum Einsatz.

Schritt #3 – Eigenen Müll reduzieren

 

Meine benötigten Materialien versuche ich im besten Fall in einer großen und nicht mehrfach in kleinen Teillieferungen zu bestellen. Es ist nicht selten, dass ich die Kartons, die bei mir eintreffen, für deine Bestellung wiederverwende.

Aber auch Lederreste wandern nicht einfach in den Müll. Ich bin immer auf der Suche nach einer kreativen Idee oder spende einen Teil Kitas zum Basteln.

Schritt #4 – Verpackungsmüll vermeiden

 

Wenn du ein Paket von uns in den Händen hältst, landet davon im besten Fall nichts im Müll. Auf unserem Karton findest du die kleine Erinnerung „bitte nutze mich nochmal“. Bei der Verpackung deiner Tasche oder deines Accessoires verzichten wir bewusst auf Plastik. Stattdessen wird dein Franziska Klee-Produkt in Recyclingpapier eingehüllt oder in einem Beutel aus Baumwolle geliefert.

Den kannst du zum Schutz nehmen, falls die Tasche mal im Schrank geparkt wird. Ich nutze den Beutel aber auch gerne zum Einkauf und um Brötchen zu holen. Auch zur Lagerung von Lebensmitteln eignet sich der Beutel sehr gut und spart Plastik- oder Papiertüten,

Schritt #5 – klimaneutral versenden

 

Last but not least versende ich all unsere Pakete mit DHL GoGreen. Bei dem Angebot der Post werden die durch den Versand entstandenen Treibhausgase durch Klimaprojekte ausgeglichen.

Eigentlich ist es gar nicht so schwer, grüne Gedanken in einen Onlineshop einzubringen. Am Ende sehen wir uns allerdings noch nicht. Unsere Kartons sind zwar recycelbar, allerdings suchen wir aktuell noch nach einer  nachhaltigeren Variante. Wie immer ist Perfektion nur eine Illusion, die kleinen Schritte sind doch entscheidend.

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