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Retouren | Quoten | Vermeidung | Klima | Prioritäten

Was wir tun, um Retouren zu vermeiden (und warum das wichtig ist)

Schätz mal! Wieviel Prozent aller Onlinebestellungen werden in Deutschland „Retoure“ wieder zurückgeschickt? Die Auflösung gibt's gleich hier drunter...

Inhaltsverzeichnis
Unser Bestreben ist es, Retouren so gut es geht zu vermeiden.

Warum die aktuelle Zahl der Retouren im Onlinehandel problematisch ist

Die Antwort: Jedes 4️⃣. und jetzt kommt’s, davon sind über 80% aus dem Bereich Mode. Das hat die Forschungsgruppe Retourenmanagement der Otto-Friedrich-Universität Bamberg in einer Studie ermittelt. Im Schnitt wird jedes 3️⃣. Paket eines Online-MODE-handels zurückgeschickt, bei großen Anbietern wie Zalando ist es laut eigenem Retourenbericht sogar jedes 2️⃣.

Damit sind wir Deutschen im europäischen Vergleich absolute „Retourenmeister“ und das ist nicht unproblematisch, denn durch den Transport entsteht unglaublich viel klimaschädliches CO2. Die Forschungsgruppe der Uni Bamberg hat dafür eine unvorstellbare Menge von 850.000 Tonnen pro Jahr ermittelt. Dafür müsstest du mit deinem Auto 5,3 Milliarden (!) Kilometer zurücklegen. Und das jedes Jahr.

Es muss sich etwas ändern.

Welche Maßnahmen wir ergreifen

Es ist schon immer unser Bestreben, Retouren zu vermeiden und diese so niedrig wie möglich zu halten. Wir sind uns natürlich im Klaren, dass wir im Vergleich zu vielen Modehändlern keine Konfektionsware anbieten und somit ein entscheidender Unsicherheitsfaktor wegfällt. Trotzdem haben wir einige Maßnahmen ergriffen:

❤️ Wir produzieren On Demand. Heißt: Wir setzen uns erst an die Nähmaschine, wenn etwas bestellt wurde. Dafür geben wir dir die Chance, eine Tasche nach deinen Vorstellungen mitzubestimmen. Du setzt dich also im Vorfeld schon bewusst mit deinen Bedürfnissen auseinander.

🔎 Wir versuchen unsere Produkte, unsere Materialien und unsere Features so genau wie möglich zu beschreiben - mit Bildern, Videos, Größentabellen, Anleitungen, damit es nicht zu ungewollten Überraschungen kommt. Hier versuchen wir uns ständig zu hinterfragen und zu verbessern.

💬 Wir sind für dich da und beraten dich sehr gerne, wo auch immer du gerade bist. Auf unseren Produktseiten findest du immer einen WhatsApp-Button. Du hast eine Frage oder bist dir unsicher? Sei nicht schüchtern und schreib uns!

🤑 Der vielleicht effektivste Hebel - auch wenn ich ihn nicht charmant finde - ist das liebe Geld. Wir kalkulieren unsere Produktpreise ohne den Versand. Das heißt, du übernimmst für Einkäufe bis aktuell 150€ die Versandkosten. Den Rückversand überlassen wir dir. Nicht um dich zu ärgern, sondern damit du dich aktiv entscheidest, „will ich das wirklich?“. In anderen europäischen Ländern ist dieses Vorgehen üblich.

Aus Sicht von vielen Onlinemarketern ist vor allem die letzte Entscheidung wahrscheinlich dumm. Hier zählt vor allem Performance und Conversionoptimierung. Wenn es aber dazu führt, weniger Material zu verschwenden und CO2 in die Luft zu blasen, sind wir absolut fein damit.

Wir möchten auch gerne transparent sein: Wir haben im letzten Jahr 4.351 Pakete verschickt, 59 kamen davon wieder zurück. Das entspricht einer Retourenquote von 1,4% oder eben jedes 9️⃣9️⃣. Paket.

Und jetzt? Es müssen Anreize her

Versteh uns nicht falsch, es ist absolut ok, wenn es einfach nicht passt und du ein Paket zurückschickst. Beim Onlineshopping wird es immer die Hürde geben, dass man die Dinge im Vorhinein nicht anfassen kann. Ein guter Schritt ist schon mal, bewusster zu konsumieren. Sei dir im Klaren, dass Schnell-Checkouts auf Produktseiten oder ein kostenloser Versand letztlich Marketinginstrumente sind.

Außerdem stellen wir uns die Frage, wie Firmen dazu motiviert werden, eben nicht ausschließlich gewinnorientiert zu handeln. Die Antwort kann ggf. nur auf politischer Ebene gefunden werden, denn die Auswirkungen auf die Umwelt, werden in keiner Rechnung eingepreist. Unserer Meinung nach sollten hier Firmen belohnt werden, die Maßnahmen ergreifen, Retourenquoten zu senken und CO2-Ausstoß zu vermeiden. Immerhin planen die großen Modeketten Zara, H&M sowie Uniqlo seit kurzem Gebühren für Rücksendungen einzuführen, allerdings gehen diese eher auf die Inflation und gestiegenen Energiekosten zurück.

Am Ende sollten alle Teilnehmer dieses Spiels sich die Frage stellen, worauf sie sich eigentlich fokussieren. Wir sind umgeben von Kaufanreizen. Schön wäre es, wenn auch der Anreiz CO2 zu vermeiden, als eines von vielen Zielen ins Bewusstsein rücken würde.

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