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Franziska Klee Blog
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Vor ein paar Wochen haben wir euch erzählt, warum es uns so wichtig ist, dass unsere Produkte zu euren Lieblingsstücken werden. Wir sind super happy, euch nun etwas Neues anbieten können, von dem wir glauben, dass es ein weiteres Puzzlestück ist, das uns noch gefehlt hat. Ab sofort habt ihr die Möglichkeit unsere Produkte mit eurem Wunschtext prägen zu lassen. Hier ein paar Beispiele, was alles möglich ist:

  • Den Namen eures Kindes könnt ihr auf die Fersen unserer Babyschuhe prägen lassen.
  • Ihr könnt den Namen aber auch auf die Innenseite eurer Wickeltasche prägen.
  • Euer neues Portemonnaie könntet ihr mit euren Initialen versehen.
  • Oder eine Hochzeitsclutch mit eurem ganz besonderen Datum schmücken und somit zu einem ganz besonderen Erinnerungsstück machen.

Eurer Kreativität sind bis auf die Anzahl der möglichen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen also keine Grenzen gesetzt. Viel Spaß beim personalisieren!

Manchmal hat man das Glück, dass man zur richtigen Zeit auf die richtige Person trifft. Doch von vorne…

Für mich war Oktober 2016 ein Meilenstein in meinem Leben. Ich habe all meinen Mut zusammengenommen und meinen Job aufgegeben, um das zu machen, was mir am Herzen liegt. Dieses kleine Label. Seitdem bin ich mein eigener Chef und kann selbst entscheiden, wo meine Prioritäten liegen. Diese Freiheiten sind ein absolutes Geschenk, aber auch nicht immer einfach, da meine To Do Liste tendenziell eher länger als kürzer wird. Ich möchte mich aber nicht beklagen, im Gegenteil. In dieses Projekt kann ich all das stecken, was mir persönlich wichtig ist. Dabei habe ich mich in den letzten Jahren vor allem mit dem Begriff Slow Fashion auseinandergesetzt – also Mode, die zeitlos schön, handwerklich anspruchsvoll und nachhaltig ist. Mir ist aber auch wichtig, dass ich mich in irgendeiner Weise sozial engagiere. Nur wie?

Hilfe zur Selbsthilfe

Genau in dieser Phase habe ich Martin kennengelernt. Er leitet die Werkstatt der Evangelischen Stadtmission Halle (Saale). In seiner Abteilung arbeiten Menschen mit körperlicher und seelischer Behinderung. Das heißt, vom Rollstuhlfahrer bis hin zum studierten Menschen mit Burnout, ist alles dabei. Nach einer Messe sprach er mich an, ob wir nicht kooperieren könnten. Ich fand die Idee von Anfang an großartig, da ich mit meinen bescheidenen Mitteln einer Person zumindest ein bisschen die Möglichkeit geben kann, wieder an der Gesellschaft teilzunehmen. Hilfe zur Selbsthilfe eben.

Nach einigem Hin und Her haben wir eine Möglichkeit gefunden, die Baumwoll-Innenfächer unserer Wickeltaschen von einer wirklich sehr netten Dame nähen zu lassen. Sie ist mir eine riesige Hilfe und von Martin weiß ich, dass sie happy über ihre neue Aufgabe ist. Das merke ich auch daran, dass die Täschchen alle sehr akkurat und liebevoll genäht sind. Um an der Gesellschaft wieder teilzunehmen, gehört natürlich auch dazu, dass ich einen fairen Preis dafür zahle. Für mich persönlich ist diese Win-Win-Situation ein absoluter Glücksfall.

Wer es verpasst hat: Vor ein paar Wochen wurden wir gemeinsam mit unseren Freunden von Studio Oink und Büro Funkelbach zum Thema „Leipzig & seine Kreativen“ interviewt. Wir drei (oder eher sechs) haben gemeinsam, dass wir vor weniger als zwei Jahren in diese schöne Stadt gezogen sind. Im Mittelpunkt standen also vor allem unsere Motive und ein Realitätscheck, ob der (hier verhasste) Begriff „Hypezig“ wirklich Substanz hat. Auch mit etwas Abstand bin ich mit dem Interview zufrieden, da das Gefühl dieser Stadt meiner Meinung nach ganz gut eingefangen wurde.

Verrückt ist bist heute, dass unsere Gesichter auf über 1 Millionen Exemplaren grüßten und als Beilage in der Süddeutschen Zeitung, der Zeit, FAZ und der Deutschen Bahn zu finden war. Das Ganze war übrigens Teil der „So geht sächsisch“-Kampagne, was nicht bedeutet, dass das Magazin blanke Werbung ist und lieblos gestaltet wurde. Das absolute Gegenteil ist der Fall. Auch die anderen Artikel finde ich sehr interessant.

Ich bin immer noch sehr dankbar, dass wir dabei sein durften. Hier könnt ihr euch das gesamte Interview nochmal durchlesen. Ab Seite 6 geht’s los…

Wir finden es toll und teilen das Gefühl, dass scheinbar immer mehr Menschen bewusster leben und konsumieren wollen. Dieses Gefühl haben wir nicht zuletzt durch die vielen Designmessen bekommen, auf denen wir in den letzten Jahren unsere Taschen präsentiert haben. Immer wieder haben wir folgenden Satz gehört:

„Ich finde eure Taschen ja ganz schön, aber gibt es sie auch in einer veganen Variante?“

Wir müssen dazu gleich sagen, dass wir die Frage absolut legitim finden und es sehr gut verstehen können, wenn sich jemand dazu entscheidet, komplett auf den Konsum von tierischen Produkten zu verzichten. Aus diesem Grund sind wir auch seit längerem auf der Suche nach einem Material, das dieselben wunderbaren Eigenschaften hat wie Leder.

Auf der Suche nach einer Alternative stoßen wir immer wieder auf Taschenhersteller, die mit „veganem Leder“ werben. Garniert wird das Ganze mit blumigen Worten und grünen Aufmachern, bei denen man einfach kein schlechtes Gewissen haben kann. Für uns ist das allerdings eine Mogelpackung bei der die Prioritäten falsch gesetzt sind.

Schaut man genauer hin, erkennt man, dass veganes Leder eigentlich immer aus PVC besteht. Früher nannte man das mal Kunstleder. Heute steht das Label „vegan“ drauf und auf einmal ist es hip. Dabei hat es für uns zwei entscheidende Nachteile.

  1. Zwar wird bei der Herstellung von PVC-Leder keinem Tier geschadet, jedoch benötigt es Rohöl, um in chemischen Prozessen eine Faser herzustellen. Ein fossil endlicher Stoff ist aber das Gegenteil von Nachhaltigkeit.

  2. PVC ist eigentlich ein hartes, sprödes Material. Erst durch die Zugabe von Weichmachern wird es elastisch. Zwar ist es wasserresistent, jedoch wird PVC von der Haptik und dem Tragegefühl nie an echtes Leder herankommen. An unser natürlich gegerbtes Echtleder erst recht nicht.

Man kann nur zustimmen, veganes Leder ist tatsächlich vegan. Doch ist es auch gut? Am Ende muss jeder selbst entscheiden, worauf er Wert legt. Wir sind ehrlich gesagt etwas genervt. Unserer Meinung nach lässt man sich zu Unrecht ein gutes Gefühl einreden.

Gibt es wirklich keine ECHTE Alternative für Veganer? Ein Material, das ähnlich tolle Eigenschaften hat wie Leder und aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird? Ja, das gibt es. Nach einem halben Jahr Suche haben wir endlich etwas gefunden, mit dem man wirklich zufrieden sein kann. Noch ist es nicht soweit, dass wir darüber sprechen können – vielleicht dauert es nochmal ein halbes Jahr. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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